Podiumsdiskussion in Düsseldorf

Im Rahmen des Düsseldorf Photoweekends veranstaltet die DZ BANK Kunstsammlung eine Podiumsdiskussion zum Thema: Fotografische Techniken und Materialien – die Wahl des Künstlers.
Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, für welche individuellen Techniken sich Fotokünstler entscheiden und wie sie zu ihrer Handschrift finden. Aus der Praxis berichten neben Künstlern auch Kuratoren und Lehrende. Die Diskussionsrunde wird gleitet von Dr. Christina Leber, Leiterin der DZ BANK Kunstsammlung, und ihre Gesprächspartner sind  Florian Ebner, Christiane Feser, Prof. Mareike Foecking, Prof. Gottfried Jäger sowie Prof. Timm Rautert.
Termin: Samstag 13.Februar um 14 Uhr
Ort: Haus der Universität, Schadowplatz 14, 40212 Düsseldorf
Eine Anmeldung ist NICHT notwendig.
Link für weitere Informationen zum DPW: www.duesseldorfphotoweekend.de

Künstlergespräch in Düsseldorf

Simone Nieweg, Le Barroux, Vaucluse, 2012, C-Print, 60 x 43 cm (84 x 66 cm), Courtesy Galerie m Bochum
Simone Nieweg, Le Barroux, Vaucluse, 2012, C-Print, 60 x 43 cm (84 x 66 cm), Courtesy Galerie m Bochum

Im Rahmen der Ausstellung Simone Nieweg »Bäume, Licht und Wald« im Schloss Benrath, Museum für Europäische Gartenkunst, findet am 28. Februar um 14 Uhr ein Gespräch mit der Fotografin statt. Adresse: Benrather Schloßallee 100-106, 40597 Düsseldorf.

BVPA PICTAnight in München

Um Designschutz bei der Bildvermarktung geht es bei der PICTAnight am 24. Februar ab 19 Uhr  in München. Aus der Ankündigung: »Der Fall eines kleinen Holz-Spielzeugs hat die Bildbranche aufgewühlt. Mit der Entscheidung »Geburtstagszug« (2013) hat der Bundesgerichtshof die Anforderungen für einen Urheberrechtsschutz von Designs erheblich reduziert. Vom Auto bis zur Schreibtischlampe besteht für die professionelle Fotografie und die Bildvermarktung ein unkalkulierbares Risiko. Der BVPA nimmt die neue Rechtsunsicherheit um dieses Thema zum Anlass und widmet seine PICTAnight  dem Designschutz von Foto-Objekten:  Wann ist ein Design / Geschmacksmuster geschützt?, Welche Rechte bestehen an abgebildeten Gegenständen, Produkten und Farben?, Dürfen Marken mit abgebildet werden?, Wie sichere ich mich bei Fotoveröffentlichungen am besten ab?,  Kann ein Design / Geschmacksmuster zitiert werden?«

Referentin des Abends ist Dr. Anne-Katrin Petsch kommt von der Münchner Kanzlei Lausen Rechtsanwälte. Die PICTAnight findet statt im Hacker-Pschorr Bräuhaus, Theresienhöhe 7, 80339 München. Der Eintritt für Mitglieder des BVPA ist 45,00 Euro, für Nicht-Mitglieder 59,00 Euro zzgl. MwSt. und beinhaltet den Vortrag sowie ein Fingerfood-Buffet mit einem Begrüßungsgetränk.
Anmeldung zur PICTAnight unter info@bvpa.org

Bewerbung LUMIX-Festival – verlängert bis 10.2.16

Noch bis zum 10. Februar 2016 können sich Fotografen im Alter bis zu 35 Jahren um eine Teilnahme am 5. LUMIX Festival für jungen Fotojournalismus bewerben, das vom 15. bis 19. Juni 2016 in Hannover stattfindet. Eingereicht werden Reportagen, Essays und Serien mit journalistischem Charakter. Eine Jury wählt 60 Serien für die Ausstellungen aus. Außerdem werden der mit 10.000 € dotierte FREELENS Award, der mit 5.000 € dotierte LUMIX Multimedia Award (gestiftet von Panasonic) und zwei lobende Erwähnungen (je 1.000 €) verliehen.

Master-Arbeit von Frank Sperling

Für die 9. Folge unserer Hochschulreihe unter dem Motto »Es bleibt spannend« wurde Frank Sperling interviewt, der zunächst an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel ein Bachelorstudium Kommunikationsdesign absolvierte und danach an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig ein Master Studium bei Prof. Gosbert Adler und Prof. Bettina Lockemann. Er schloss seinen Master 2015 mit der Arbeit »Private Hermann« ab. Auszüge aus der Arbeit und der Präsentation zeigen wir hier ergänzend zum Beitrag in der PHOTONEWS Ausgabe Februar 2016. Klicken Sie auf ein Bild und Sie können die Bilder im größeren Format betrachten. Empfehlen möchten wir aber vor allem einen Film, der das komplette Buchprojekt zeigt.

Wettbewerb SKIN

Die 5. Folge des Fotopreises Visible White, 2012 gegründet von Celeste Network and Fondazione Studio Marangoni, wurde zum Thema »Skin« (»Haut«) ausgeschrieben. Es gibt Geldpreise im Gesamtwert von 5.000 € zu gewinnen, zudem ist eine Ausstellung der besten Arbeiten geplant. Es können Einzelbilder oder Serien eingereicht werden. Zur Jury gehören Irene Alison, Krzysztof Candrowicz, Louise Clements, Erik Kessels, Anna-Alix Koffi, Nicoletta Leonardi und Lucia Minunno. Teilnahmegebühren 15 bzw. 20 € pro Einzelbild und 70 € für eine Serie. Einsendeschluss: 29. Februar 2016

Nähere Informationen: www.celesteprize.com/Skin2016

Meisterkurse mit Daniel Josefsohn und Julian Röder

Die Ruhrtriennale 2016 veranstaltet Fotografie-Meisterkurse mit Daniel Josefsohn und Julian Röder. Die Teilnehmer (vier junge FotografInnen) nehmen  an beiden einwöchigen Kursen teil; der Kurs von Daniel Josefsohn hat den Titel »Bude Bett Bargeld«, der von Julian Röder »Licht unserer Tage«.  Für die Dauer der Meisterkurse (5. bis 23. Juni 2016) stellt die Ruhrtriennale den TeilnehmerInnen Unterkunft im Hotel,  eine anteilige Reisekostenerstattung sowie Tagespauschalen für Verpflegung zur Verfügung. Außerdem erhält jeder ein Taschengeld in Höhe von 500 Euro sowie eine Einladung zur Eröffnung des Festivals und der öffentlichen Präsentation der Campustriennale Exhibition am 12./13.8.2016. Die im Rahmen des Projekts entstehenden Fotografien werden während der Ruhrtriennale 2016 öffentlich im Internet und in den Spielstätten präsentiert, und es erscheint ein Katalog, der die Fotoarbeiten dokumentiert.
Bewerben können sich junge FotografInnen aus aller Welt, die am Anfang ihres Berufslebens stehen. Bewerbung (mit Biografie, Arbeitsproben, Konzeptvorschläge für die Realisation der Projekte und optional Empfehlungsschreiben) per E-Mail an: campustriennale-exhibition@ruhrtriennale.de
Einsendeschluss: 28.02.2016
Weitere Informationen

Filmpräsentation in Frankfurt

Im Rahmen der Ausstellung „A LABOUR OF LOVE. Kunst aus Südafrika – Die 80er jetzt« zeigt das Weltkulturen Museum gemeinsam mit ARTE am Mittwoch, den 3. Februar um 19 Uhr die Dokumentation „Legendäre Fotografen Südafrikas“ (ARTE France 2014, 52 Min.) von Nathalie Masduraud und Valérie Urréa. Eintritt frei. Weltkulturen Labor, Schaumainkai 37, 60594 Frankfurt /M.

One Country, One Shot: I am South Africa, The Green Sisters, Mangete, KwaZulu-Natal, 1982. Foto: Cedric Nunn.
One Country, One Shot: I am South Africa, The Green Sisters, Mangete, KwaZulu-Natal, 1982. Foto: Cedric Nunn.

Wer bestimmt die Kunst? Zwischenruf von Reinhard Matz (aktualisiert)

Der Fotograf und Autor Reinhard Matz informierte uns über eine geplante Ausstellungsbeteiligung in einem Museum, die schließlich daran scheiterte, dass seine Prints aus den 1970er-Jahren nicht gewünscht ­waren und stattdessen kleinere Neuabzüge gefordert wurden, die in eine einheitliche Rahmengröße der Ausstellung passen sollten. Wir ­haben uns dagegen entschieden, den konkreten Fall hier zu schildern, geben aber gerne Reinhard Matz’ Stellungnahme nachfolgend wieder, um eine Debatte zu dem Thema anzuregen.

Dieser persönliche Konflikt führt mir eine Tendenz vor Augen, die einer einfachen ökonomischen Gegebenheit folgt: Fotografen und Künstler gibt es viele, ausstellen wollen sie alle. Bestellte Kuratoren, die über ­Ausstellungsflächen verfügen, gibt es sehr viel weniger. Aus diesem ­Verhältnis wächst den ›Ausstellungsflächenverfügern‹ Macht zu, die zweifellos ihr Ego stärkt, und sie in die Rolle bringt, ihren Einflussbereich auszuweiten. Der Aberwitz, dass aufgrund technologischen Fortschritts Neuherstellungen für vorhandene Rahmen billiger sein können als Transport, Leihgebühren und Rahmung nach Maß, wirkt in dem ­Zusammenhang unterstützend. Der Aufmerksamkeitszuspruch (vulgo: Künstler- und Bildauswahl) ist ohnehin das Ding der Ausstellungsmacher, auch wenn Galeristen, Agenten, Sammler und Künstlerselbstvermarktung durch massive Lobbyarbeit ungehörigen Markteinfluss nehmen. Über die Form, die Abfolge und Weite der Hängung lässt sich zwischen Ausstellern und Ausgestellten bereits munter streiten, schließlich haben Künstler recht genaue Vorstellungen, wie ihre Arbeit optimal zu ­präsentieren ist. Heute legen Kuratoren oder ihre verfügbaren Rahmen sogar bereits Bildgrößen fest, morgen bestimmen sie womöglich ­Ausschnitt, Gradation und Tonalität … Schließlich sind sie nunmehr Auftraggeber. Wer zahlt, erwirbt Rechte. Darüber berichtet auch Wolfgang Ullrich in der ZEIT vom 30. Juli 2015: skurrile Missverhältnisse ­zwischen Sammlern und Kuratoren einerseits und Künstlern andererseits, die aus dem sich offenbar ausweitenden Bereich der Auftragskunst ­erwachsen.
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Jahresgaben

Zum Jahresende lohnt ein Blick in das Jahresgaben-Angebot der Kunstvereine. So bietet beispielsweise der Kunstverein Dortmund eine Arbeit von Tobias Zielony an; der Kunstverein in Hamburg hat u. a. Fotoarbeiten von Thorsten Brinkmann, Peggy Buth, Martin Eder und Abrie Fourie im Angebot. Beim Kunstverein Hannover sind als neue Editionen Fotoarbeiten von Carina Brandes, Björn Behrens, Ketuta Alexi-Meskhishvili, Christiane Möbus und Jean-Luc Moulène erhältlich. Auch Institutionen wie das Museum für Photographie in Braunschweig bieten Jahresgaben. Passend zum Ausstellungsprogramm stammen die neuen Editionen hier von Birte Hennig, Sven Johne, Roland Kopp und Camilo José Vergara.

Oftmals sind auch noch Restbestände früherer Jahre erhältlich. Einen Überblick finden Sie hier: www.kunstvereine.de

Carina Brandes, »Ohne Titel«, 2015. S/W Abzug auf Barytpapier, ca. 30 × 20 cm, 6 Exemplare + 1 AP. 600 € für Mitglieder / 750 € für Nicht-Mitglieder. Jahresgabe vom Kunstverein Hannover
Carina Brandes, »Ohne Titel«, 2015. S/W Abzug auf Barytpapier, ca. 30 × 20 cm, 6 Exemplare + 1 AP. 600 € für Mitglieder / 750 € für Nicht-Mitglieder. Jahresgabe vom Kunstverein Hannover
Tobias Zielony, Shell, Dortmund 2006, C-Print, Handabzug, Größe: 29 x 19,5 cm, Auflage: 12 + 3 A.P., Preis: 800 Euro. Jahresgabe des Kunstvereins Dortmund
Tobias Zielony, Shell, Dortmund 2006, C-Print, Handabzug, Größe: 29 x 19,5 cm, Auflage: 12 + 3 A.P., Preis: 800 Euro. Jahresgabe des Kunstvereins Dortmund
Birte Hennig, Steubenparade, New York City, aus der Serie October, 2014 Abzug 28 x 37 cm, Blatt 40 x 50 cm Digitaldruck Auflage 10 Preis 200 Euro
Birte Hennig, Steubenparade, New York City, aus der Serie October, 2014. Abzug 28 x 37 cm, Blatt 40 x 50 cm, Digitaldruck, Auflage 10, Preis: 200 Euro. Jahresgabe vom Museum für Photographie Braunschweig.
Thorsten Brinkmann, Mappelpipe, 2015. C-Print + Fundstück (Assemblage), 56 x 42 x 3 cm, Unikatedition, Auflage 10, signiert, datiert, nummeriert, 1.800,- Euro. Jahresgabe Kunstverein Hamburg
Thorsten Brinkmann, Mappelpipe, 2015. C-Print + Fundstück (Assemblage), 56 x 42 x 3 cm, Unikatedition, Auflage 10, signiert, datiert, nummeriert, 1.800,- Euro. Jahresgabe Kunstverein Hamburg
Martin Eder, Suche, 2015. C-Print, 75 x 50 cm,Auflage 35; 5 e.a., signiert, datiert, nummeriert, 900,- Euro. Jahresgabe Kunstverein Hamburg
Martin Eder, Suche, 2015. C-Print, 75 x 50 cm,Auflage 35; 5 e.a., signiert, datiert, nummeriert, 900,- Euro. Jahresgabe Kunstverein Hamburg
Franziska Strauß, reckoner#24, 2010, Fotografie, Blattgröße 40 x 30 cm, Auflage 35 Jahresgabe der Kunsthütte Chemnitz
Franziska Strauß, reckoner#24, 2010, Fotografie, Blattgröße 40 x 30 cm, Auflage 35
Jahresgabe der Kunsthütte Chemnitz