Film zum Festival Ostrava Photo

Vom 10. Juni bis 5. Juli 2015 fand in der tschechischen Stadt Ostrava erstmals ein Fotofestival statt, das von Alexandra Bočková, Dita Pepe und Lucia Petrůjová organisiert wurde. Parallel zu einem Bericht in der PHOTONEWS Ausgabe 9/2015 bieten wir in einem kleinen Film Einblicke vom Festival und von der Stadt Ostrava. Hier geht es zum Film.

Werbemotiv zu OSTRAVA PHOTO, Illustration: Timur Aloev
Werbemotiv zu OSTRAVA PHOTO, Illustration: Timur Aloev

Abschlussarbeit »Ruhrgebiet 1″ von Marius Land

Für die 5. Folge unserer Hochschulreihe unter dem Motto »Es bleibt spannend« interviewte Andreas Langfeld, selbst Absolvent der Folkwang UdK, Marius Land. Mit der Arbeit »Ruhrgebiet 1″ schloss Marius Land sein Bachelor-Studium an der FH Potsdam ab und ist aktuell Student an der HGB Leipzig. Ergänzend zum Interview in der PHOTONEWS Ausgabe September 2015 zeigen wir hier eine Auswahl der Arbeit:

Auktion in Dresden

Foto: Billy & Hells
Foto: Billy & Hells

Am 25. September ab 19 Uhr werden in der Galerie Raskolnikow in Dresden 99 Bilder von 35 Fotografen versteigert. Beteiligt sind unter anderen: Helga Paris (Berlin), Daniela Risch (Essen), Jenny Schäfer (Hamburg) und aus Dresden Werner Lieberknecht, Jan Oelker, Jochen Stankowski,  Karen Weinert, Christine Starke und Frank Herrmann. Initiator der Versteigerung ist das »Forum für zeitgenössische Fotografie Dresden«.  Weiterlesen →

Stipendium in Klagenfurt

Das Land Kärnten vergibt in Kooperation mit der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee für den Zeitraum vom 1. Mai bis 30. September 2016 ein Stipendium für künstlerische Fotografie und elektronische Medien inkl. Atelierwohnung im Europahaus in Klagenfurt. Verbunden mit der Atelierwohnung im Europahaus ist eine Ausstellung im „living studio“ der Stadtgalerie. Der/die Stipendiat/in erhält freie Unterkunft sowie 5.000 Euro. Bewerbungsunterlagen können hier heruntergeladen werden. Bewerbungsschluss ist am 2. Oktober 2015.

Aufruf vom Fotoraum Köln

Franzi Burkhardt, aus "Oma und Opa"
Franzi Burkhardt, aus »Oma und Opa«

„Oma und Opa“ heißt die Ausstellung von Franzi Burkhardt, die der Fotoraum Köln e.V. im Rahmen der Offenen Ateliers 2015 am 11. September 2015 um 20 Uhr eröffnen wird. Im Rahmen der Ausstellung startet der Fotoraum den Aufruf an das Publikum: Bring deine Oma und deinen Opa mit!
Jedes Foto der eigenen Großeltern, das bis zum 31.8.2015 an den Fotoraum gemailt oder zur Vernissage mitgebracht wird, wird parallel zu den Arbeiten der Künstlerin Franzi Burkhardt gehängt und bis zum 11. Oktober in der Herderstr. 88 zu sehen sein. Infos unter: www.fotoraum-koeln.de

Master-Arbeit von Nora Ströbel

Unter dem Motto »es bleibt spannend« fragt Andreas Langfeld, selbst Absolvent der Folkwang UdK, Absolventen nach ihren Erfahrungen beim Fotografie-Studium und nach ihren Plänen für die Zukunft. Für die vierte Folge sprach Andreas Langfeld mit Nora Ströbel, die zunächst an der Bauhaus-Uni in Weimar ein Bachelor-Studium der Medienkunst absolvierte und anschließend an der Fachhochschule einen Master im Studiengang Fotografie und Medien. Ergänzend zum Interview in PHOTONEWS Juli-August 2015 stellen wir hier ihre Arbeit »Die Dringlichkeit der Dinge« hier vor:

 

++ Triennale-Ticker Nr. 21 ++

Phillip Toledano und Sabine Schnakenberg, Kuratorin der Ausstellung
Phillip Toledano und Sabine Schnakenberg, Kuratorin der Ausstellung

Manch einer wird sich vielleicht wundern, dass wir in unseren »Tickern« noch nicht auf die Ausstellung von Phillip Toledano im Haus der Photographie hingewiesen haben. Doch in diesem Fall folgt ein Hinweis auf das gedruckte Heft, die PHOTONEWS-Ausgabe Juli-August 2015, die am 30. Juni erscheint (aufgrund des Poststreiks womöglich zum Teil aber verspätet ankommt). Peter Lindhorst stellt die Arbeit des in New York lebenden Fotografen ausführlich vor, der Bildteil legt den Schwerpunkt auf die neue Arbeit »Maybe«. Hier also eine Empfehlung für unser Heft! Und natürlich für die Ausstellung, die bis zum 6. September gezeigt wird.

Doppelseite in PHOTONEWS Juli-August 2015
Doppelseite in PHOTONEWS Juli-August 2015

++ Triennale-Ticker Nr. 20 ++

Adrian Paci, Centro di Permanenza, temporanea, 2007
Adrian Paci, aus »Centro di Permanenza temporanea«, 2007

Und dann ist da Hoffnung. Zumindest wird dies in der Ausstellung When there is hope in der Hamburger Kunsthalle suggeriert. Hier hat die Kuratorin Petra Roettig das an das Bibelzitat erinnernde Motto der Triennale »The Day Will Come« auf besondere Weise aufgegriffen und zeigt Formen und Darstellungen des abstrakten Begriffes Hoffnung in Fotografie und Film. Doch tatsächlich geht es oft  um enttäuschte Hoffnungen. Besonders eindrücklich in der Arbeit von Adrian Paci (* 1969), der  in seinem Video eine Gruppe von Menschen zeigt, die erwartungsvoll eine Gangway emporsteigen. Aber es gibt kein Flugzeug, in das sie steigen könnten. Paci, der selbst im Jahr 1997 von Albanien nach Italien auswanderte, benennt mit dem Titel »Centro di Permanenza temporanea« diesen Moment der Verlassenheit und der Ausweglosigkeit als einen permanenten Schwebezustand und als Metapher für die bittere Realität der Emigration (aus der Erklärung in der Ausstellung).

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