Shortlist zum Deutsche Börse Photography Foundation Prize

Sophie Calle, Dana Lixenberg, Awoiska van der Molen und  das Team Taiyo Onorato & Nico Krebs sind die Finalisten zum Deutsche Börse Photography Foundation Prize 2017. Ihre Arbeiten werden vom 3. März bis 11. Juni 2017 in der Photographers’ Gallery in London und anschließend vom 29. Juni bis 17. September 2017 im MMK Museum für Moderne Kunst in Frankfurt gezeigt. Die Bekanntgabe des Gewinners erfolgt im Rahmen einer Preisverleihung während der Ausstellung in der Photographers’ Gallery in London.

Awoiska Van Der Molen, #364-18, 2013
Awoiska Van Der Molen, #364-18, 2013

Awoiska van der Molen (geb. 1972, Niederlande) wurde für ihre Ausstellung Blanco im Foam Fotografiemuseum, Amsterdam (22. Jan. – 3. Apr. 2016), nominiert. Van der Molen erschafft abstrakte Schwarzweißfotos, die das Genre der Landschaftsfotografie wiederbeleben.

Sophie Calle, What do you see?, 2013
Sophie Calle, What do you see?, 2013

Sophie Calle (geb. 1953, Frankreich) wurde für ihre Publikation My All (Actes Sud, 2016) nominiert, in der sie ihr Gesamtwerk resümiert und als Postkartenset neu editiert hat. Diese Zusammenstellung dient als Portfolio ihrer gesamten Arbeit und bietet durch das neue Format gleichzeitig eine neue Perspektive auf diese.

Taiyo Onorato & Nico Krebs, Well, 2013
Taiyo Onorato & Nico Krebs, Well, 2013

Taiyo Onorato & Nico Krebs (beide geb. 1979, Schweiz) wurden für ihre Ausstellung EURASIA im Fotomuseum Winterthur (24. Okt. 2015 – 14. März 2016) nominiert. EURASIA nutzt auf spielerische Weise die Ikonographie eines Road Trips, die sich aus dem Erfahrungsschatz von Erinnerung und Imagination speist.

Dana Lixenberg , oussaint, 1993
Dana Lixenberg , Toussaint, 1993

Dana Lixenberg (geb. 1964, Niederlande) wurde für ihre Publikation Imperial Courts (Roma, 2015) nominiert. Lixenberg besuchte die Gegend South Central Los Angeles erstmals im Auftrag eines Magazins, um Aufnahmen zu den Unruhen rund um den Prozess zu Rodney King zu machen. Diese Reise inspirierte sie zu einem weiteren Besuch und führte sie zu Imperial Courts, einem staatlichen Wohnprojekt in Watts. Bei zahlreichen Besuchen über einen Zeitraum von 22 Jahren schuf sie ein Gesamtportrait über das sich wandelnde Leben der Bewohner.

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