Symposium in Berlin

Überwachende Blicke – zwischen Politik, Religion und Technik. Symposium im Museum für Fotografie, Staatliche Museen zu Berlin am 23. Februar 2017, 14 – 18 Uhr.

Simon Menner, Untitled, 2013, Stasi agent during a seminar on disguises, courtesy Simon Menner/BStU
Simon Menner, Untitled, 2013, Stasi agent during a seminar on disguises, courtesy Simon Menner/BStU

Im Februar 2017 eröffnet das Museum für Fotografie zwei Ausstellungen zum Thema Überwachung. “Watching You, Watching Me: A Photographic Response to Surveillance” ist eine Kooperation der Open Society Foundations – New York mit der Kunstbibliothek. “Das Feld hat Augen. Bilder des überwachenden Blicks” wurde von der Kunstbibliothek konzipiert. Während die erste Schau aktuelle künstlerische Positionen zum Thema präsentiert, wendet sich die zweite der Geschichte der Überwachung zu. In diesem Rahmen organisiert das Museum für Fotografie ein Symposium, das politische, ikonografische und religiöse Aspekte des überwachenden Blicks untersucht.

Programm:

14:00   Begrüßung, Ludger Derenthal, Leiter der Sammlung Fotografie, Kunstbibliothek, SMB

14:05  Einführung, Michalis Valaouris, Wissenschaftlicher Museumsassistent in Fortbildung, Sammlung Fotografie, Kunstbibliothek, SMB

14:15   Roland Meyer, Dresden: Das Bild als Operationsfläche. Zur Schulung des erkennungsdienstlichen Blicks um 1900

15:00   Vera Tollmann, Berlin/Hamburg: Manholes and Mailboxes. Von Google Earth, Satellitenbildern und der Skalierung einer virtuellen Perspektive

15:45   Kaffeepause

16:00   Michalis Valaouris, Berlin: Die Frau, die nie allein war. Überwachen und Sticken im 17. Jahrhundert

16:45   Hannah Wiemer, Berlin: Sehen lernen. Solomon J. Solomon und die Interpretation militärischer Luftfotografie im Ersten Weltkrieg

17:30 Führung von Michalis Valaouris durch die Ausstellung “Das Feld hat Augen”

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Adresse: Jebensstraße 2, 10623 Berlin

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