Der Acker als Paradies. Ein Interview mit Andreas Weinand.

Margret

In seinem furiosen Buch COLOSSAL YOUTH von 2011 berichtet der Fotograf Andreas Weinand aus dem Innersten einer Clique von jungen Menschen. Diese sind getrieben von einem unersättlichen Hunger nach dem Leben. Sex & Drugs & Punk’n’Roll. Zum Rausch der Utopie wird der Kater gleich mitgeliefert. In wenigen Bildern, die bereits Ende der achtziger Jahre  entstanden sind, wird das Ungestüme, das Maßlose der Jugendlichen, die einen alternativen Lebensentwurf pflegen, skizziert. Das  Buch lässt den Betrachter am Ende mit leichter Verstörung zurück. Einen Lebenswurf  ganz anderer Art zeigt Andreas Weinand in seinem jüngsten Buch THE GOOD EARTH.

Kartoffeln

War der Vorgänger wie ein Faustschlag, stellt THE GOOD EARTH eine umgarnende Geste für den Betrachter da. Eines Tages, das letzte Jahrtausend neigt sich schon dem Ende, entdeckt der Fotograf inmitten des Ruhrgebiets einen kleinen Pfad, der ihn zu einem unvermuteten Eiland treibt. Ein versteckter Garten mit Treibhaus und Stallungen. Dort lernt er Margret und Walter und Erwin kennen, die sich nach Ende ihres Erwerbslebens einen Traum erfüllt haben und zusammen ein Stück Land bewirtschaften. Weinand zeigt die drei agilen Pensionäre, die bei Wind und Wetter auf ihrem Acker stehen, den schweren Boden mit einfachstem Gerät bearbeiten, säen und ernten und daneben ihre Tiere versorgen. Immer wieder und wieder kehrt der Fotograf zu dieser grünen Insel zurück, an die Stadtgrenze von Essen und Mühlheim. Die leisen, poetischen Szenen fügt er schließlich  zu einem wunderbaren dramaturgischen Bogen, der sich den Jahreszeiten anpasst. Weinand gelingt eine gleichsam unsentimentale wie anrührende Arbeit über drei Menschen, die glücklich wirken und der Rolle, die ihnen zugedacht ist, keineswegs entsprechen wollen.

Dein Buch THE GOOD EARTH ist gerade erschienen. Wie läuft es? Wie sind die Reaktionen und welche Erwartung hegst du selbst an dein neues Buch?

Die Reaktionen sind sehr positiv. Das Buch wird international wahrgenommen und die Thematik als relevant erkannt. Ich bekomme sehr warmherziges Lob. Das tut sehr gut. Freddy Langer von der FAZ nennt es „märchenhaft schön“. Die Süddeutsche Zeitung hat gerade eine große, sehr einfühlsam und anschaulich geschriebene Buchbesprechung von Andrea Gnam veröffentlicht. Das Buch wird in Blogs erwähnt und gelobt. Ich freue mich über deine Einladung zum Interview und die Nominierung in der Jahresbestenliste im photonews-blog. Dieses positive Feedback ist so wichtig. Das Buch, diese Thematik ist mir wirklich eine Herzensangelegenheit. Margret, Walter und Erwin sowie deren jahrzehntelange Arbeit auf dem Acker erfahren so eine wunderbare Würdigung. Darüber hinaus wünsche ich mir, dass durch das Buch weitere Ausstellungen und Begegnungen mit neuen Projektpartnern für künstlerische Kooperationen entstehen.

Wie lange hat es gebraucht von der ersten Idee für ein Buch bis zur Auslieferung in die Buchhandlungen? Hast du Vorleistungen erbringen müssen, um das Buch machen zu können?

Über den Zeitraum von 15 Jahren begleitet mich diese Arbeit. Im Sommer 1998 habe ich mit dem Fotografieren begonnen und die Serie über den Zeitraum von 6 Jahren in Eigenfinanzierung realisiert. Parallel dazu recherchierte ich kontinuierlich nach Projektpartnern. In den Jahren 2004 und 2005 arbeitete ich sehr intensiv an der Bildauswahl. Seit 2005 stand die grobe Auswahl für Ausstellung und Buch. Dann habe ich eine Maquette produziert und Kuratoren besucht. Es entwickelten sich Kontakte zu Verlegern, die aber nicht in eine Zusammenarbeit mündeten. 2005 lud mich Pool Andries zu einer Beteiligung mit 25 Bildern in der Ausstellung “INward/OUTward” nach Genk in Belgien ein. 2006 hat mich Finn Thrane im Rahmen der “Odense Fototriennale” zu einer großen Ausstellung mit 85 Bildern im Brandts Fotomuseum nach Dänemark eingeladen. Im April 2009 habe ich Hannes Wanderer besucht. Im Oktober 2010 erfolgte ein weiteres Treffen und wir begannen mit COLOSSAL YOUTH, das im August 2011 erschien. 2013 haben wir dann THE GOOD EARTH realisiert. Bei beiden Büchern habe ich die Druckkosten übernommen, indem ich Bücher gekauft habe.

Es gibt die Phasen der Konzeption und Produktion, und dann gibt es die schwierige Phase danach, den Vertrieb. Bist du jemand, der aktiv Marketing (mit)gestaltet?

Um Marketing und Vertrieb kümmert sich in erster Linie der Verleger. Peperoni Books verfügt über ein internationales Netzwerk und ist auf Messen und Festivals präsent. Ich gestalte die Kommunikation über das Buch in dem Sinne mit, als dass ich Kuratoren, Kollegen und Institutionen, mit denen ich vernetzt bin, auf mein Buch aufmerksam mache und die Thematik kontinuierlich kommuniziere. Parallel dazu entwickeln sich durch die Existenz des Buches neue Begegnungen.

Inhaltlich hat mich COLOSSAL YOUTH sofort überzeugt, aber auch die Form fand ich absolut konsequent. Mit „The Good Earth“ geht es mir genauso. Es wirkt schlichter, zurückgenommener als sein Vorgänger, was dem Thema sehr gut tut. Bist du verantwortlich bzw. mitverantwortlich für Design und Editing?

Die Vorschläge für das Design kommen von Hannes Wanderer. Die Bilder folgen, wie auch in der Ausstellung, einer jahreszeitlichen Chronologie, die ich vorsortiert habe. Wir sitzen nebeneinander und arbeiten gemeinsam am Editing. Dabei vertraue ich auf seine Erfahrung und Intuition. Wir beide müssen von dem Bildfluss überzeugt sein. Bei beiden Büchern resultieren wichtige Erneuerungen aus seinen Vorschlägen. Hannes Wanderer entwickelt für meine Bilder und die jeweilige Thematik die passende Buchform. Das ist sein Metier. Gemeinsam besprechen wir die Möglichkeiten der Umsetzung, aber er macht das Design. Über unsere Zusammenarbeit und mit den Ergebnissen bin ich sehr glücklich.

Unkraut

War die Serie von vorneherein mit der Verwertungsidee eines Buchs verknüpft?

Ja. Wenn ich an einem Projekt fotografiere, habe ich als Publikationsform sowohl eine Ausstellung als auch ein Buch vor Augen. Beim Fotografieren denke ich eher in einer räumlichen Präsentationsweise. Ich greife einzelne Bilder aus dem räumlichen Geschehen heraus und spiele in Gedanken mit möglichen Bildkombinationen, überlege, welche Bilder ich schon habe, wie ich diese ergänzen könnte und was ich noch suche. Dabei habe ich die Assoziationspotentiale der einzelnen Bilder vor Augen. Wenn ich an der Auswahl für eine Präsentationsform wie z.B. meiner Website oder einem PDF arbeite, lege ich die Bilder in Reihe und spiele mit Kombinationen. So verdichtet sich sukzessive mein Gefühl für das Thema der Arbeit und die Aussage wird formuliert. Dieser kontinuierliche Selektionsprozess begleitet jede Serie von Anfang an.

Im Intro von THE GOOD EARTH sieht man  verschiedene Ausschnitte der Erde. Einmal den gepflügten Boden, die Saat auf dem bearbeiteten Boden, schließlich einige Sprösslinge. Wie lange hast du an dem Projekt gearbeitet? Was reizt dich an Langzeitserien?

Fotografiert habe ich schwerpunktmäßig in den Jahren 1998 bis 2004. Das Titelbild ist 2006 entstanden. Seit Beginn beschäftigt mich diese Arbeit mal mehr, mal weniger. Sie ist quasi Teil meines Lebens geworden. Ich arbeite eigentlich nur in Langzeitprojekten. Über die intensive Beschäftigung mit einer Thematik lässt sich eine individuelle Betrachtungsweise herausarbeiten und diese in eine ausgereifte Bildform überführen. Die Themen entwickeln sich. Ich interessiere mich für etwas und sensibilisiere mich. Dann mache ich Fotos und folge meiner Intuition. Irgendwann registriere ich dann, dass ich mein Thema gefunden habe.

Ist es für dich ein Widerstreit, mit einem Medium wie der Fotografie, das auf Ereignis, Aktualität, schnelle Reaktion ausgerichtet ist, sich einem Thema zu nähern, das absolut  unspektakulär wirkt und viel Geduld erfordert, etwa wenn es die wiederkehrenden Zyklen von Pflanzung und Ernte beschreiben soll?

Mich interessieren Inhalte von zeitloser Bedeutung, die ich aus meiner subjektiven Perspektive im Hier und Jetzt visualisiere. In meine Projekte wachse ich quasi hinein. Um meine Aussage zu formulieren, benötige ich Zeit und Erfahrungen. Und natürlich Geduld. An diesem Prozess reifen meine Arbeit und ich. Mich interessiert das scheinbar Unspektakuläre, weil es in meinen Augen das verbindende Kontinuum im Lebens ist. Sich dafür zu sensibilisieren und daraus ein Thema zu entwickeln, erfordert einen intensiven Einsatz. Über Jahre. Ich suche eine Balance aus Ruhe und Dynamik. Letztendlich ist jedes Foto eine Momentaufnahme und kann eine schnelle Reaktion erfordern. Und seien es Schnecken auf einem Kohlblatt.

Schnecken

Wer ist der eigentliche Hauptakteur in deinem Buch? Der Acker oder derjenige, der ihn bestellt?

Das Leben. Die Veränderungen im Laufe der Zeit. Das Zusammenspiel von natürlichen Wachstumsprozessen und der menschlichen Einflussnahme. Die Bilder versinnbildlichen einen organischen Lebens- und Arbeitsprozess, der durch den Rhythmus der Jahreszeiten strukturiert wird. In dieser Serie sind mehrere Handlungsebenen miteinander verwoben.

Eine Lesart von THE GOOD EARTH könnte sein: das Leben als Kreislauf, als Zyklus, eine Reflexion über Anfang und Ende. Du beschreibst die Zyklen der Natur, die Rolle des Tiers und den Menschen selbst, der die Natur in einem nie endenden Prozess für sich nutzbar zu machen versucht. Welche Erkenntnis hat sich für dich aus dieser Arbeit ergeben?

Gelassenheit. Es war eine wunderschöne Zeit. Ich habe dieses Wechselspiel begriffen, dass wir als Menschen von dem leben, was wir machen und dabei auf die Bedingungen unserer Umwelt eingehen. Genaues Beobachten, was wann zu tun ist. Lernen. Wir nutzen die Wachstumsprozesse der Natur und produzieren Kultur. Dieser Prozess ist kreativ. Ich konnte spüren und nachvollziehen, was lebendige Erde bedeutet. Überall ist Leben. Wenn sich im Winter die Blätter auflösen, sind da klitzekleine Tierchen, die in und auf der Erde herumlaufen. Im Frühjahr sind die Blätter weg und neue Pflanzen wachsen.

Geht es in deiner Serie auch darum, das letzte Viertel unseres Lebens als versöhnlich darzustellen? Kann Altsein/-werden in der Fotografie als ein positiver Prozess dargestellt werden?

Ja, diese Arbeit ist auch eine positive Betrachtung des Alterns. Ich zeige Menschen, die nach ihrem offiziellen Berufsleben etwas Neues beginnen. Sie realisieren ihren Lebenstraum. Heute empfinden sie diese Zeit als eine der reichsten ihres Lebens.

Ich sehe Parallelen zwischen COLOSSAL YOUTH und THE GOOD EARTH insofern, als du das Leben von Menschen darstellst, die nicht so einfach den Erwartungen und Mustern entsprechen, sich diesen sogar entschieden verweigern. Die älteren Menschen haben genauso wie die jungen Leute einen alternativen Lebensentwurf. Ist das zufällig oder interessieren dich solche Biographien?

Beide Arbeiten, COLOSSAL YOUTH und THE GOOD EARTH, thematisieren jeweils eine entscheidende Lebensphase, in der es darum geht, Weichen für die Zukunft zu stellen. Mich inspirieren Menschen mit individuellen Lebensentwürfen.

 Altes Schaf

Wann und wie hast du die Leute kennengelernt? Wie haben sie reagiert, als du ständig wiedergekehrt bist, um dort zu fotografieren? Wie nah kommt man seinen Protagonisten eigentlich?

Im Sommer 1998 machten meine Frau und ich einen Spaziergang und schlugen einen Weg ein, den wir noch nicht kannten. Plötzlich standen wir vor einem Treibhaus mit einer Bank. Wir setzten uns auf die Bank, um die schöne Atmosphäre zu genießen. Nach einiger Zeit kam aus der entgegengesetzten Richtung des Weges ein Auto langsam angerollt. Zwei Senioren stiegen aus. Er öffnete das Tor zum Garten, sie setzte sich zu uns und begann zu erzählen. Die erste Zeit fuhr ich mit dem Fahrrad zu ihnen und kaufte ihr Gemüse. Irgendwann fing ich an, Fotos zu machen. Wir haben gegenseitig unsere Begeisterung für das, was wir taten, gespürt und geschätzt. Wenn ich Menschen fotografiere, bewege ich mich immer im Spannungsfeld von Nähe und Distanz. Ich muss für mich wissen, wie nah ich Personen eigentlich kommen möchte, was ich sehen und erfahren möchte und was lieber nicht. Ich empfinde eine starke Verantwortung dafür, wie ich die Personen in meinen Bildern darstelle. Letztendlich ist es eine gegenseitige Vertrauensfrage. Dieses ist ein eigenes, elementares und sehr vielschichtiges Thema, welches mich bei meiner aktuellen Arbeit, den PORTRAITS kontinuierlich beschäftigt. Zu dieser Thematik biete ich auch Portrait-Seminare an.

Deine Bilder bedienen eine derzeit allgemein vorherrschende Natursehnsucht. Zurück zur Natur. Man vermutet nicht unbedingt ein Biotop wie dieses im Ruhrgebiet. Ist es ein genauso vorgefundener und fast verwunschen wirkender Ort, wie du ihn darstellst…oder hast du bestimmte Realitäten ausgesperrt, in dem du die Umgebung nur angedeutet hast?

Dieser Ort ist real. Ich habe keine unangenehme Umgebung ausgeblendet. Ganz weit weg und nicht zu sehen, ist die Ruhrtalbrücke, über die die Autobahn nach Düsseldorf führt. Für mich war der Acker wirklich ein Paradies. Zu dieser Zeit und in dieser Konstellation. Die Akteure sind Pioniere des biologischen Landbaus im Ruhrgebiet. Sie praktizierten „Urban Gardening“, als dieser Begriff in Deutschland noch nicht populär war. Ihr Gemüsegarten hatte eine DEMETER-Zertifizierung, worauf sie immer sehr stolz waren. Erwin, der Mann mit der Sense, ist leider 2005 gestorben. Ich mochte ihn sehr. Margret und Walter sind mittlerweile 86 und 88 Jahre alt. Über das Buch haben sie sich riesig gefreut.

Margret und Walter

Sind deine Themen immer eng an deine eigene Erfahrungswelt gekoppelt? War COLOSSAL YOUTH die Beschreibung einer Jugendkultur, an der du selbst beteiligt warst? Im Begleittext deines neuen Buches beschreibst du deine glückliche Kindheit im Garten deiner Oma. Stellt Fotografie ein Instrument des Rückgriffs, der Erzählung bzw. Bilanzierung des eigenen Lebens für dich da?

Meine Themen sind eng mit meiner eigenen Erfahrungswelt gekoppelt. COLOSSAL YOUTH ist autobiographisch inspiriert. Ich zeige nicht meinen eigenen Freundeskreis, sondern fotografierte aus der Perspektive eines 30 jährigen Erwachsenen, der sich an seine eigenen Gefühle als Jugendlicher erinnert fühlt. THE GOOD EARTH, 10 Jahre später fotografiert, erfüllte meine Sehnsucht nach Natur. Ich nutze die Fotografie sowohl zur retrospektiven Reflexion von Erfahrungen und Erlebnissen als auch, um aktuell im Hier und Jetzt bewusst zu leben und Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln.

Im Abschlussbild sieht man dich als Fotografen, der auf der Wiese liegt und in den Himmel träumt. Daneben ein Text, wo du u. a. über elementare Erfahrungen sprichst, die du neu gesammelt hast: „Es hat einige Zeit gedauert, bis ich begriff, dass die Beete nicht einfach grün sind…“ Ist Fotografieren für dich vor allem ein Prozess der Erkenntnis?

Fotografie ist für mich ein Medium der Erkenntnis und Kommunikation.

Wie geht’s weiter? Machst du jetzt erstmal Pause oder gibt es schon wieder neue Projekte?

Die letzten beiden Jahre habe ich sehr intensiv in meinem Archiv geforscht. Dabei entdecke ich meine Faszination für Kontaktbögen, an denen ich sehr schön nachvollziehen kann, wie ich mich bestimmten Motiven und Situationen angenähert habe. Ich verschaffe mir einen Überblick und sehe die inhaltliche und gestalterische Entwicklung meiner Fotografie mit neuen Augen, losgelöst aus meiner damaligen Erwartung und Haltung. In der Rückschau wird mir das zeitliche Volumen bewusst, während dessen ich mich auf ein Thema vorbereite, um es dann in einer Serie, wieder über Jahre, auf den Punkt zu bringen. Seit 2007 konzentriere ich mich auf PORTRAITS. Dabei interessieren mich Bilder, die die Personen lebendig und natürlich zeigen und bei der Bildbetrachtung ein Gefühl von positiver Energie vermitteln. Mir geht es um die Visualisierungen individueller Statements, artikuliert durch Blicke, Kleidung und Körperhaltung.

(Peter Lindhorst)

Andreas Weinand. The Good Earth. ISBN 978-3-941825-50-5. Peperoni Books. Berlin 2013. 144 S. mit 116 Farbfotos. 30 x 24 ,5 cm. geb.  40,00 €

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